Griechisches Außenministerium: „Besetzung Zyperns legitimiert keine Militärgewalt durch die Türkei“

„Die illegale türkische Invasion und Besetzung Zyperns legitimiert keinen Einsatz von Militärgewalt“ auf der Insel durch die Türkei, erklärte die Sprecherin des griechischen Außenministeriums, Lana Zochiou, am Donnerstag während einer Unterrichtung für diplomatische Korrespondenten.
Auf eine Frage antwortete Frau Zochiou, dass die Unterstützung Griechenlands für die Republik Zypern eine historische Verpflichtung und eine selbstverständliche Pflicht sei, wenn die Sicherheit der Insel bedroht sei. „Die Hilfe Athens für Nikosia ist rein defensiver Natur“, betonte sie.
Sie wies auch darauf hin, dass die Republik Zypern trotz der seit 52 Jahren andauernden türkischen Besetzung ein Stabilitätsfaktor in der Region sei.
Bezüglich der Ankündigung der Türkei über die Patriot-Systeme in Karpathos weist Athen darauf hin, dass die einseitigen Behauptungen über die Entmilitarisierung der Ägäis-Inseln unbegründet seien und wiederholt zurückgewiesen wurden.
„Der Status der griechischen Inseln der östlichen Ägäis wird durch den Vertrag von Lausanne von 1923, das Übereinkommen von Montreux von 1936 und den Vertrag von Paris von 1947 geregelt, an dem die Türkei nicht einmal Vertragspartei ist. Diese Verträge lassen, wie betont wurde, keinen Zweifel am Status der Inseln, während die Verteidigungsvereinbarung Griechenlands nicht verhandelbar ist, insbesondere in einer Zeit erhöhter Instabilität in der Region“, betonte Frau Zochiou.
CYPE