Erdogan fordert USA auf, palästinensisches Visa-Verbot für UN-Versammlung zu überdenken

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Vereinigten Staaten aufgefordert, ihre Entscheidung, Mitgliedern der palästinensischen Delegation, die an der UN-Generalversammlung teilnehmen sollen, Visa zu verweigern, zu überdenken.
Erdogan erklärte, diese Entscheidung stehe im Widerspruch zum Zweck der Vereinten Nationen und sollte so schnell wie möglich überarbeitet werden. Er äußerte auch den Wunsch, die Angelegenheit mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres zu besprechen.
Das Außenministerium gab bekannt, dass es im Vorfeld der UN-Generalversammlung in New York Reisesichtvermerke für Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) widerruft und verweigert.
Es wird erwartet, dass Washingtons Verbündete während der Versammlung einen palästinensischen Staat anerkennen werden.