EIB nimmt Tätigkeit in der Türkei mit 200 Millionen Euro wieder auf

Die Europäische Investitionsbank (EIB) nimmt ihre Investitionstätigkeit in der Türkei offiziell wieder auf, nachdem sie jahrelang aufgrund der türkischen Kohlenwasserstoffexplorationsaktivitäten im östlichen Mittelmeer ausgesetzt war.
EU-Kommissarin Márta Kos begrüßte die Wiederaufnahme, und am Freitag unterzeichneten die EIB und die Türkei eine Absichtserklärung zur Finanzierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien in Höhe von 200 Millionen Euro. Dies ist das erste Paket seit der Aussetzung der Aktivitäten der Bank in der Türkei im Jahr 2019.
Kos betonte, dass die Wiederaufnahme ein politisches Engagement sei, da die 200 Millionen Euro in Projekte für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Dekarbonisierung fließen und so zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen würden. Die Türkei wird die UN-Klimakonferenz (COP31) in Antalya ausrichten.
Mehmet Şimşek, der türkische Minister für Finanzen und Schatzkammer, bezeichnete die Vereinbarung als „Wendepunkt“ und betonte die Notwendigkeit eines besseren Rahmens für die Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und der EU.
Quelle: ΚΥΠΕ