Guardian-Analyse: Trump-Putin-Treffen – Ein Rezept für eine Katastrophe?

In einer Analyse warnt The Guardian davor, dass ein privates Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin katastrophal sein könnte. Die Zeitung bezieht sich auf das vorherige Treffen der beiden Staats- und Regierungschefs im Jahr 2018, bei dem Trump angeblich die Narrative des Kremls wiederholte.
Das Treffen soll auf dem Luftwaffenstützpunkt Elmendorf in Alaska stattfinden. The Guardian schätzt, dass Putin versuchen wird, Trump in Bezug auf ein mögliches Friedensabkommen für die Ukraine zu beeinflussen, und zwar zu für Russland günstigen Bedingungen.
Analysten des Guardian vergleichen ein solches mögliches Abkommen mit einem „neuen Jalta“, bei dem die Großmächte über das Schicksal anderer Länder ohne deren Beteiligung entscheiden. Trotz der Bemühungen des Weißen Hauses, die Erwartungen zu dämpfen, hat Trump auf einen möglichen „Gebietstausch“ zwischen Russland und der Ukraine hingewiesen.
The Guardian kommentiert, dass Trumps unberechenbarer Ansatz in der Außenpolitik den Rivalen der USA in die Hände spielen, sie aber auch enttäuschen kann. Es wird erwartet, dass Putin versuchen wird, die Gelegenheit zu nutzen, um Trump während des Treffens zu beeinflussen.