Anthropic verklagt Trump-Regierung wegen Etikett 'Lieferkettenrisiko'

Das Unternehmen für künstliche Intelligenz Anthropic hat eine Klage gegen das US-Verteidigungsministerium und andere Bundesbehörden eingereicht und die Einstufung des Unternehmens durch die Trump-Regierung als 'Lieferkettenrisiko' angefochten.
Die Klage folgt auf einen Streit über die militärische Nutzung von KI. Anthropic weigerte sich, dem Pentagon die uneingeschränkte Nutzung seiner Technologie zu gestatten, und zog rote Linien gegen deren Einsatz für die Massenüberwachung von Bürgern und autonome Waffen.
Am 27. Februar ordnete die Trump-Regierung den Bundesbehörden an, die Transaktionen mit Anthropic einzustellen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Liz Houston, erklärte, der Präsident werde es einem 'radikalen linken, woken Unternehmen' nicht gestatten, die Funktionsweise des Militärs zu diktieren.
Anthropic argumentiert, dass die Bezeichnung und die Richtlinie der Trump-Regierung keine Rechtsgrundlage haben und bezeichnet die Maßnahmen als 'beispiellos und rechtswidrig'. Das Unternehmen erklärt, es sei weiterhin bestrebt, KI zum Schutz der nationalen Sicherheit einzusetzen.