USA und Iran: Hinter den Kulissen des Waffenstillstandsabkommens

Ein Axios-Bericht enthüllt die Hintergründe des zweiwöchigen Waffenstillstandsabkommens zwischen den USA und dem Iran. Dem Bericht zufolge gab Mojtaba Khamenei das 'Ja' zu Verhandlungen.
US-Streitkräfte und das Pentagon bereiteten eine Bombenkampagne vor, während sich die US-Verbündeten im Nahen Osten auf iranische Vergeltungsmaßnahmen vorbereiteten. Am Montagmorgen bezeichnete Steve Witkoff den Gegenvorschlag des Iran als 'Katastrophe'. Pakistanische, ägyptische und türkische Vermittler versuchten, die Differenzen zu überbrücken.
Khamenei war aktiv an den Verhandlungen beteiligt und kommunizierte aufgrund von Morddrohungen über Boten. Der iranische Außenminister spielte eine zentrale Rolle, während China zur Deeskalation riet.
Trotz anfänglicher Einwände akzeptierte Trump das Abkommen nach Telefonaten mit Netanjahu und Asim Munir. Araghchi bestätigte die Einhaltung des Iran und die Öffnung der Straße von Hormus.
Es wird erwartet, dass J.D. Vance die US-Delegation bei den Gesprächen in Pakistan leiten wird, aber es bestehen weiterhin Differenzen.