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Iran lehnt Stopp der Urananreicherung trotz Druck ab

By Staff
Iran lehnt Stopp der Urananreicherung trotz Druck ab
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Der iranische Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi lehnte jede Möglichkeit ab, die Urananreicherung als Geste des guten Willens auszusetzen. Er erklärte, Teheran werde die Anreicherung auf der Grundlage des heimischen Bedarfs und seiner Rechte nach internationalem Recht fortsetzen.

Gharibabadi bestritt, dass Iran jemals zugestimmt habe, die Anreicherung zu begrenzen oder ein Moratorium für Gespräche mit dem Westen zu verhängen. Er betonte, dass Iran eine bittere Erfahrung mit der Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen von Kernbrennstoff gemacht habe und autark sein müsse.

Derzeit reichert Iran Uran auf bis zu 60 % an, weit über dem im JCPOA-Abkommen von 2015 festgelegten Grenzwert von 3,67 %. Der iranische Beamte bekräftigte, dass das Atomprogramm friedlich sei und unter der Aufsicht der IAEO stehe, kritisierte jedoch die 'politisierte Haltung' der Behörde.

In Bezug auf die Möglichkeit der Wiederherstellung von Sanktionen warnte Gharibabadi vor einer 'starken Reaktion'. Trotz der Spannungen erklärte er, dass Iran weiterhin offen für Verhandlungen mit den USA und Europa sei, jedoch nicht unter Androhung.

In einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat argumentierte Iran, dass seine militärischen Aktionen eine Ausübung des Rechts auf Selbstverteidigung darstellen.

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