Iran: Europäische Einschätzungen widersprechen Trumps Uran-Behauptungen

Europäische Regierungen stellen Donald Trumps Darstellung der Schäden an den iranischen Nuklearanlagen in Frage. Laut einem Bericht der Financial Times deuten vorläufige Geheimdienstbewertungen darauf hin, dass Iran vor den US-Angriffen angereichertes Uran aus Fordow verlegt hatte.
Die Bewertungen zeigen, dass Iran einen Bestand von 408 kg waffenfähigem angereicherten Uran unterhielt und es über verschiedene Standorte verteilte. Dies widerspricht Trumps Behauptungen, die Bombenangriffe hätten das iranische Atomprogramm zerstört.
Die Europäische Union wartet auf einen vollständigen Bericht über die Schäden in Fordow, während die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) die Rückkehr der Inspektoren fordert. Die US-Angriffe umfassten 'bunkerbrechende' Bomben auf Fordow und Natanz sowie Raketenangriffe in Isfahan.
Die Situation bleibt unübersichtlich, mit Unsicherheit über die Zukunft der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran und den internationalen Bemühungen zur Reduzierung der nuklearen Bedrohung.