Iranischer Beamter: Krieg dreht sich um Ölkontrolle, nicht um Atomwaffen – China ist das Ziel

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, wies kategorisch Anschuldigungen zurück, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Laut Baghaei geht es im Krieg gegen den Iran nicht um Atomwaffen, sondern um die Kontrolle über Öl, wobei letztendlich China ins Visier genommen wird.
In einem Interview mit dem serbischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen (RTS) behauptete Baghaei, die Anschuldigungen der USA bezüglich des iranischen Atomprogramms seien falsch und das Programm sei friedlich. Er argumentierte, dass die Kontrolle über die iranischen Ölreserven ein „echter Albtraum für China“ wäre.
Baghaei bezeichnete die Kontrolle der Straße von Hormus als strategisch wichtig für die Sicherheit des Iran und wies darauf hin, dass die Kriegssituation in der Region durch die Nutzung amerikanischer Stützpunkte in Nachbarländern verursacht wurde. Er lehnte es ab, eine Frage nach einer möglichen Beteiligung Russlands an dem Konflikt zu beantworten.
Er äußerte sich auch überrascht über die Verhängung neuer Sanktionen gegen den Iran und betonte, dass sein Land zu „einem unschuldigen Opfer zweier Atomregime“ geworden sei.