Ioannidis: EU bleibt bereit für neue Migrationsherausforderungen

Auf der Tagung des EU-Rates für Justiz und Inneres in Brüssel wurden Themen im Zusammenhang mit dem Funktionieren des Schengen-Raums, der Effektivität von Migrantenrückführungen, der Umsetzung des Asyl- und Migrationspakts und der zukünftigen Rolle von Europol erörtert.
Der stellvertretende Minister für Migration und internationalen Schutz, Nikolas Ioannidis, berichtete über die 11. Ausgabe des Schengen-Barometers und die Visa-Strategie der EU.
Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der freiwilligen Rückkehr von Personen, die kein Recht auf legalen Aufenthalt in der EU haben, sowie auf der Genehmigung des überarbeiteten EU-Fahrplans für Interoperabilität nach 2026.
Die Kommission informierte über die Umsetzung des Asyl- und Migrationspakts, der am 12. Juni 2026 während der zyprischen Präsidentschaft in Kraft treten wird.
Die Minister tauschten sich über die Zusammenarbeit mit dem Libanon und Libyen aus, während die Situation in der Ukraine und der vorübergehende Schutzstatus für Vertriebene erörtert wurden.
Es wurden auch Fragen der inneren Sicherheit und die Zukunft von Europol erörtert, mit dem Ziel, ihre Rolle im Informationsaustausch und in der Analyse zu stärken.
Schließlich wurden Schlussfolgerungen zum neuen strategischen Rahmen der EU für Drogen verabschiedet. Herr Ioannidis betonte, dass die EU weiterhin auf neue Migrationsherausforderungen achtet und die Infrastruktur und die Verfahren verbessert.