Mitsotakis-Erdogan: Kritik an der 'Normalisierung' des türkischen Expansionismus

Ein Artikel eines Europaabgeordneten der DIKO-S&D kritisiert die Politik von Mitsotakis-Gerapetritis, den türkischen Expansionismus zu 'normalisieren', und bezeichnet dies als Erfolg inmitten günstiger Bedingungen für nationale Rechte.
Beim Treffen zwischen Mitsotakis und Erdogan verwies die griechische Seite auf eine 'Normalisierung im Interesse aller'. Die Türkei versucht, ihre illegalen Aktionen in 'bilaterale Differenzen' innerhalb eines Rahmens der 'Normalisierung' umzuwandeln.
Das illegale 'Türkei-Libyen-Memorandum' wurde zunächst von der EU verurteilt, aber Athen und inländische Akteure argumentierten, dass Sanktionen sinnlos seien. Während gegen Russland wegen der Invasion der Ukraine Sanktionen verhängt wurden, geschah dies gegen die Türkei aufgrund der wirtschaftlichen Interessen der EU nicht.
Die Regierung verhängte Sanktionen gegen Russland, nicht aber gegen die Türkei, die EU-Gebiet in Zypern besetzt und 'zwei Staaten' fordert. Die Türkei projiziert ein 'Casus Belli' in der Ägäis und hat das 'Türkei-Libyen-Memorandum' verhängt, während sie mit einem 'NAFTEX von unbestimmter Dauer' die Ägäis in zwei Teile geteilt hat.
Die Politik der 'Normalisierung' schadet den nationalen Interessen und belohnt den türkischen Expansionismus, indem sie türkische illegale Aktionen vom EU-Türkei-Rahmen auf die bilaterale Ebene verlagert.
Der Kolumnist bezieht sich auf K. Kavafis und das Gedicht 'Alexandrinische Könige' und vergleicht die Situation mit einem Fest ohne Substanz.
Die 'Normalisierung' wird als eine beschämende Haltung angesehen, die die türkische Expansion näher bringt. Das Schweigen angesichts des Neo-Osmanismus als 'Normalisierung' wird als Mittäterschaft betrachtet.