Ehemaliger südafrikanischer Präsident unterstützt Marokkos Souveränität über Westsahara

Der ehemalige südafrikanische Präsident Jacob Zuma hat während eines Besuchs in Marokko am 15. Juli seine Unterstützung für die Souveränität Marokkos über die Westsahara zum Ausdruck gebracht. Zumas Besuch und seine Aussagen haben in Südafrika Reaktionen ausgelöst.
Er traf sich mit dem marokkanischen Außenminister Nasser Bourita und erkannte den marokkanischen Vorschlag zur Autonomie in der Region als realistische Lösung an. Das südafrikanische Ministerium für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit (DIRCO) brachte seinen Widerstand gegen die Verwendung der Nationalflagge auf den Fotos des Besuchs zum Ausdruck und bezeichnete dies als "Missbrauch eines nationalen Symbols".
Die internationale Presse interpretiert Zumas Position als eine politische Realität, die nicht mit der offiziellen Außenpolitik Südafrikas übereinstimmt. Marokko seinerseits erklärt, dass es dem diplomatischen Dialog weiterhin verpflichtet ist.
Im Oktober 2024 wurde eine Delegation des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) vom marokkanischen Außenministerium empfangen.