Pippa Bacca: Die tragische Geschichte der ermordeten Künstlerin

Die Geschichte der Performancekünstlerin Pippa Bacca steht mit der Aufführung von A Noiva e o Boa Noite Cinderela, die beim Athener Festival präsentiert wird, wieder im Rampenlicht.
Bacca, Nichte des Künstlers Piero Manzoni, war Teil eines Netzwerks feministischer Performancekunst. Im Jahr 2008 startete sie mit Silvia Moro das Projekt „Brides on tour“, eine Trampreise von Mailand nach Jerusalem, bei der sie Hochzeitskleider trugen, um den Frieden zu fördern.
Die beiden Frauen trennten sich kurz vor Istanbul. Bacca wurde zuletzt am 31. März gesehen. Ihre Leiche wurde in der Nähe von Gebze gefunden. Der festgenommene Mann gestand, sie vergewaltigt und getötet zu haben.
Ihre Beerdigung fand in Mailand statt, während ihre Schwester erklärte, dass die Reise eine künstlerische Performance für den Frieden war. Nach ihrem Tod wurde Bacca zu einem Symbol für die Verletzlichkeit von Frauen.