Politico: USA erwägen vollständiges Ölembargo gegen Kuba

Laut Politico erwägen die USA ein vollständiges Embargo gegen Ölimporte nach Kuba, um die Regierung in Havanna zu destabilisieren. Dieser Schritt könnte zu politischer Instabilität auf der Insel führen.
Mexiko, ein wichtiger Öllieferant für Kuba nach Unterbrechungen aus anderen Ländern, evaluiert seine Lieferungen aufgrund von Befürchtungen von US-Vergeltungsmaßnahmen neu. Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum hat erklärt, dass die Lieferungen fortgesetzt werden, aber hochrangige Quellen deuten darauf hin, dass diese Politik überprüft wird.
Donald Trump hat erklärt, dass 'kein Öl oder Geld mehr nach Kuba geschickt wird'. Innerhalb der mexikanischen Regierung gibt es Bedenken, dass ein Stopp der Energieversorgung eine humanitäre Krise in Kuba und eine Massenmigration nach Mexiko auslösen könnte.
Zwischen Januar und September letzten Jahres schickte Mexiko täglich etwa 17.200 Barrel Rohöl im Wert von etwa 400 Millionen Dollar nach Kuba.