Spanischer Premierminister: Verantwortliche für 'Völkermord' müssen zur Rechenschaft gezogen werden

Der spanische Premierminister Pedro Sánchez erklärte, dass der Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas nicht zu Straffreiheit führen dürfe. Er forderte, dass die 'Hauptverursacher des Völkermords' in Gaza vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden.
In einem Interview mit dem Radiosender Cadena Ser betonte Sánchez, dass Frieden nicht Vergessen bedeuten dürfe. Spanien, das die israelischen Aktionen kritisch sieht, hat bereits eine Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen in Gaza in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angekündigt.
Der Ankläger des IStGH hat Haftbefehle gegen Benjamin Netanjahu und Joaw Galant erlassen. Spanien beteiligt sich auch an der Klage Südafrikas gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof.
Sánchez erklärte nach der Teilnahme am Gaza-Gipfel in Ägypten, dass das Waffenembargo gegen Israel in Kraft bleibt. Er äußerte den Wunsch Spaniens, sich an einer möglichen Mission zur Friedenssicherung in Gaza zu beteiligen.