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Sudan: 18 Zivilisten bei Überfällen in Nord-Kordofan getötet

By Staff
Sudan: 18 Zivilisten bei Überfällen in Nord-Kordofan getötet
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Mindestens 18 Zivilisten wurden am Donnerstag bei Überfällen von Paramilitärs im sudanesischen Bundesstaat Nord-Kordofan getötet, so eine Nichtregierungsorganisation. Das Gebiet, ein Brennpunkt von Zusammenstößen zwischen den Rapid Support Forces (RSF) und der Armee, ist isoliert und verfügt über schlechte Kommunikationsverbindungen.

Die Organisation Emergency Lawyers berichtete, dass Paramilitärs zwei Dörfer südlich des Gebiets Umm Kuraydim angegriffen und dabei 18 Zivilisten getötet und Dutzende weitere verletzt haben. Die Verletzten wurden nach El Obeid gebracht, da vor Ort keine medizinische Versorgung möglich war.

Die Paramilitärs, die aus Khartum vertrieben wurden, haben sich in den westlichen Teil des Landes zurückgezogen und versuchen, ihre Herrschaft in der Region Darfur zu festigen. Die NGO berichtete auch über Plünderungen und Entführungen.

Beide Seiten werden beschuldigt, gezielte Angriffe gegen Zivilisten verübt und die humanitäre Hilfe behindert zu haben. Der Konflikt, der im April 2023 begann, hat eine enorme humanitäre Krise mit Zehntausenden von Toten und Millionen von Vertriebenen verursacht.

Der Sudan ist auch mit dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems und einer Cholera-Epidemie konfrontiert. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden seit Juli 2024 fast 100.000 Fälle registriert.

Quelle: AΠΕ-ΜΠΕ-AFP