Sudan: 18 Zivilisten bei paramilitärischem Angriff getötet

Mindestens 18 Zivilisten wurden laut der Organisation Emergency Lawyers bei einem paramilitärischen Angriff in Nord-Kordofan im Sudan getötet. Der Angriff ereignete sich in zwei Dörfern südlich von Umm Kuraidim.
Dutzende weitere wurden verletzt und nach El Obeid gebracht, da es in der Gegend keine medizinischen Einrichtungen gab. Die Region Nord-Kordofan ist ein Brennpunkt der Zusammenstöße zwischen den Rapid Support Forces (RSF) und der Armee.
Die NGO prangerte auch Plünderungen und Entführungen an, während internationale Organisationen über gezielte Angriffe auf Zivilisten und die Behinderung humanitärer Hilfe berichten. Der Bürgerkrieg im Sudan hat Zehntausende Todesopfer gefordert und über 13 Millionen Menschen vertrieben.
Gleichzeitig ist der Sudan mit dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems und einer Cholera-Epidemie konfrontiert.