NATO-Gipfel: Ausgabenerhöhung und Trumps Haltungswandel zu Putin, Selenskyj

Der NATO-Gipfel in Den Haag endete mit einer Einigung zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 % des BIP. Donald Trump schien seine Ansichten über den Nutzen des Bündnisses und die Rolle der USA darin zu ändern.
Die NATO-Führer bekräftigten ihr „unerschütterliches Engagement“ für die gegenseitige Sicherheit und begegneten einem selbstbewussteren Russland. Die Entscheidung ist ein Sieg für Trump, der die europäischen Verbündeten wegen unzureichender Ausgaben kritisiert hatte.
Mark Rutte arbeitete daran, sicherzustellen, dass die USA ihre Verpflichtungen aus Artikel 5 erneuern würden. Friedrich Merz aus Deutschland versprach, die stärkste konventionelle Armee Europas aufzubauen.
Trump nannte Wolodymyr Selenskyj „sehr nett“ und äußerte seinen Wunsch, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Er lehnte auch das Angebot von Wladimir Putin ab, im Konflikt zwischen Iran und Israel zu vermitteln.
Im Abschlusskommuniqué wird die Unterstützung der NATO für die Ukraine bekräftigt, die Erklärung des letzten Jahres über die Zukunft des Landes im Bündnis jedoch weggelassen.