BBC-Streit mit Präsident Trump geht weiter

Der Streit zwischen der BBC und Präsident Donald Trump geht weiter, wobei Juristen in Großbritannien argumentieren, dass es für Trump schwierig sein wird, Böswilligkeit bei der Bearbeitung nachzuweisen.
Die Krise begann, nachdem ein internes BBC-Dokument an den Daily Telegraph durchgesickert war, das eine "systematische Voreingenommenheit" hervorhob. Das Dokument bezieht sich auf eine Episode der Sendung "Panorama", in der Trumps Rede so bearbeitet wurde, dass der Eindruck entstand, er habe den Angriff auf das Kapitol im Januar 2021 gefördert. Die Dokumentation wurde kurz vor den US-Wahlen im Oktober 2024 ausgestrahlt.
Der Präsident der BBC, Samir Shah, entschuldigte sich für den Fehler. Die BBC schickte Präsident Trump ein Entschuldigungsschreiben, in dem sie zusicherte, die Sendung nicht erneut auszustrahlen, lehnte jedoch die Zahlung einer Entschädigung ab.
Trump erklärte, er werde vor Gericht gehen und eine Entschädigung zwischen 1 und 5 Milliarden Dollar fordern. Ein Telefongespräch zwischen dem britischen Premierminister Kir Starmer und dem amerikanischen Präsidenten wird heute erwartet.
Juristen argumentieren, dass es schwierig sein wird, nachzuweisen, dass die Bearbeitung das Urteil der amerikanischen Wähler beeinflusst hat.