Syrien: Zusammenstöße gefährden Friedensprozess mit der PKK in der Türkei

Die jüngsten Zusammenstöße zwischen der syrischen Armee und kurdischen Kräften in Syrien geben Anlass zur Sorge um den Friedensprozess mit der PKK in der Türkei. Vertreter kurdischer Organisationen berichten, dass die Entwicklungen in Syrien und im Nahen Osten direkte Auswirkungen haben.
Zagros Hiwa, ein Vertreter des politischen Flügels der PKK, behauptete, dass die Angriffe auf Kurden im Nordosten Syriens eine Verschwörung seien, um die Verhandlungen zum Scheitern zu bringen.
Europäer und Amerikaner fordern die Verhinderung jeglichen Sicherheitsvakuums in Syrien, das dem Islamischen Staat zugute kommen könnte. Sie forderten die syrischen Regierungstruppen und kurdischen Kämpfer auf, Handlungen zu vermeiden, die solche Lücken schaffen könnten.
Murat Karayilan, ein Kommandeur der PKK, warnte den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und Devlet Bahceli und sagte, dass es keinen Frieden mit den Kurden auf dem Grab von Rojava geben könne.
Abdullah Öcalan, der Gründer der PKK, hat die Zusammenstöße verurteilt und erklärt, dass sie den Friedensprozess untergraben.