Sytilidis auf protothema.gr: "Selenskyj in einer schwächeren Position"

Der strategische Analyst John Sytilidis erklärte gegenüber protothema.gr, dass sich Wolodymyr Selenskyj im Vergleich zum Februar in einer schwächeren Position befinde, was auf den Druck durch das Schlachtfeld und die öffentliche Meinung zurückzuführen sei.
Laut Sytilidis gibt es keine realistische Lösung, um alle von der Ukraine verlorenen Gebiete zurückzugewinnen. Er schätzte auch, dass Donald Trump keine amerikanischen Soldaten in die Ukraine schicken würde, da dies eine Reaktion aus Moskau provozieren würde.
Sytilidis wies darauf hin, dass Selenskyj aufgrund von Bedenken hinsichtlich Korruption und der Unterdrückung von Freiheiten zunehmend auf internen Widerstand stößt. Er betonte auch, dass Europa der Ukraine im Vergleich zu den USA keine substanzielle langfristige wirtschaftliche und militärische Unterstützung bieten könne.
In Bezug auf die Möglichkeit territorialer Zugeständnisse erklärte Sytilidis, dass Selenskyj angesichts von Trumps Fokus auf den Wettbewerb mit China und der geschwächten europäischen Wirtschaft nur wenige Optionen habe.
Schließlich schätzte er, dass Trump den Einsatz amerikanischer Streitkräfte in der Ukraine nicht genehmigen würde, während Friedenstruppen aus der Türkei, China und anderen Ländern kommen könnten.