US-Botschafter: Kongress überdenkt Antrag der Türkei zu F-35

Der US-Botschafter in der Türkei, Thomas Barrack, erklärte, dass der US-Kongress nun bereit sei, den Antrag der Türkei auf Wiedereintritt in das F-35-Kampfflugzeugprogramm zu überdenken und die Sanktionen aufzuheben, die wegen des Erwerbs des russischen S-400-Flugabwehrsystems verhängt wurden, so die Nachrichtenagentur Anadolu.
Die Türkei wurde im Juli 2019 aus dem F-35-Programm ausgeschlossen. Thomas Barrack betonte, dass die Türkei weiterhin ein wichtiger Partner für die NATO sei und dass viele F-35-Komponenten bereits in der Türkei hergestellt würden.
Barrack erwähnte, dass sowohl Trump als auch Erdogan, zusammen mit Rubio und Fidan, sich einig seien, eine Lösung zu finden, und äußerte die Zuversicht, dass bis zum Ende des Jahres eine bedeutende Chance bestehe, eine Einigung zu erzielen.
Barrack erklärte auch, dass er die Türkei als einen entscheidenden Faktor für die Stabilität im Nahen Osten betrachte und inmitten der Spannungen zwischen Israel und dem Iran sowie des Krieges in Gaza zu einem „neuen Dialog“ in der Region aufrief.
Der demokratische Kongressabgeordnete Chris Pappas versicherte jedoch, dass die Türen für Ankara in Bezug auf die F-35 vorerst geschlossen bleiben werden.