Türkei behauptet, Fugro Gauss-Untersuchungen verhindert und NAVTEX annulliert zu haben
Die Türkei behauptet, das Schiff Fugro Gauss unter gibraltarischer Flagge daran gehindert zu haben, im Auftrag der Republik Zypern Untersuchungen in einem Gebiet durchzuführen, das sie als zum türkischen Festlandsockel gehörig betrachtet. Türkische Medien berichten, dass Ankara eine Gegen-NAVTEX herausgegeben und die NAVTEX der Republik Zypern für ungültig erklärt hat.
Laut der türkischen Zeitung Milliyet wurde die türkische Marine in das Gebiet entsandt und teilte mit, dass das Projekt nicht ohne vorherige Zustimmung der Türkei fortgesetzt werden könne. Quellen des türkischen Verteidigungsministeriums gaben an, dass Luft- und Seestreitkräfte eingesetzt wurden, um die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, und dass die Aktivitäten des Schiffes genau überwacht werden.
Die Quellen des Verteidigungsministeriums behaupteten, dass alle Aktivitäten auf dem türkischen Festlandsockel, wie z. B. das Verlegen von Kabeln oder wissenschaftliche Forschung, im Voraus mit der Türkei koordiniert werden müssen. Die Türkei gibt an, die notwendige Überwachung durchzuführen und keine unbefugten Aktivitäten zuzulassen.
Milliyet berichtet, dass die griechisch-zyprische Verwaltung versucht habe, den türkischen Festlandsockel zu verletzen, der Versuch jedoch vereitelt wurde. Der Bericht erwähnt auch, dass ein ähnlicher Versuch Griechenlands in der Nähe der Insel Karpathos im Juli ebenfalls von der türkischen Marine verhindert wurde.
Diplomatische Quellen betonten, dass jedes Projekt, das den türkischen Festlandsockel passiert, die ausdrückliche Genehmigung der Türkei erfordert. Es wurde auch berichtet, dass das Glasfaserkabelprojekt Blue Raman im Jahr 2024 erfolgreich abgeschlossen wurde, da die erforderlichen Verfahren eingehalten wurden.
CYP