Türkei weist US-Bericht über Menschenrechte zurück

Das türkische Außenministerium hat den Bericht des US-Außenministeriums über die Menschenrechte in der Türkei für 2024 zurückgewiesen und ihn als „unbegründet“ bezeichnet. Der Bericht des Außenministeriums kritisiert den Zustand der Pressefreiheit und die Funktionsweise der Justiz in der Türkei.
In einer Erklärung argumentierte das türkische Außenministerium, dass die Türkei den Terrorismus in Übereinstimmung mit der Rechtsstaatlichkeit bekämpft und die Behauptungen des Berichts als „manipulative Rhetorik terroristischer Organisationen“ zurückwies, wobei es sich auf die FETÖ-Organisation von Fethullah Gülen bezog.
In Bezug auf Militäroperationen im Norden Syriens erklärte das türkische Außenministerium, dass diese unter Achtung der Zivilbevölkerung und auf der Grundlage des Rechts auf Selbstverteidigung durchgeführt würden.
Der Bericht des Außenministeriums hebt auch Verstöße gegen die Rechte von Flüchtlingen und Migranten sowie die rechtliche Verfolgung von Aktivisten und Menschenrechtsverteidigern hervor.