Nordkorea: „Wir werden Atomwaffen niemals aufgeben“ vor der UN-Generalversammlung

Nordkorea hat klargestellt, dass es sein Atomprogramm nicht aufgeben wird, wie der stellvertretende Außenminister des Landes, Kim Son Gyong, am Montag vor der UN-Generalversammlung erklärte. Kim Son Gyong bezeichnete die Forderung nach Denuklearisierung als „gleichbedeutend mit der Forderung, seine Souveränität und sein Existenzrecht aufzugeben“.
Es war das erste Mal seit 2018, dass Nordkorea einen Beamten aus Pjöngjang zur UN-Generalversammlung entsandte.
Kim betonte, dass die Stärkung der Abschreckungskraft seines Landes die Kriegsprovokationen begrenzt und das Kräfteverhältnis auf der koreanischen Halbinsel gesichert habe. Er verwies auch auf die wiederholten Aufrufe von Donald Trump zur direkten Diplomatie, die jedoch nicht zu einer Vereinbarung zur Beendigung des Atomprogramms führten.
Trotz der UN-Sanktionen seit 2006 bleibt Nordkorea bei seiner Entscheidung standhaft. Russland und China unterstützen die Lockerung der Sanktionen aus humanitären Gründen und die Wiederaufnahme der Verhandlungen. Gleichzeitig hat Russland seine Beziehungen zu Nordkorea nach dem Einmarsch in die Ukraine verstärkt.