Brüssel antwortet auf Trumps Drohungen: 'Die Regulierung von Wirtschaftsregeln ist ein souveränes Recht'

Die Europäische Kommission hat auf die Drohungen von Donald Trump reagiert, Sanktionen in Bezug auf die Umsetzung von Wettbewerbs- und Datenschutzbestimmungen für Technologieunternehmen zu verhängen.
Trump drohte mit 'erheblichen zusätzlichen Zöllen' und Beschränkungen für Technologie- und Chip-Exporte in Länder mit digitalen Regeln, die er als diskriminierend gegenüber amerikanischen Unternehmen ansieht.
Sabine Weyand, Leiterin der Handelsabteilung der Kommission, erklärte, die EU sei sich der Bedenken der USA bewusst, aber die EU-Verordnung sei nicht diskriminierend und werde wie von demokratischen Institutionen beschlossen umgesetzt.
Paola Pino, Sprecherin der Europäischen Kommission, betonte, dass es das souveräne Recht der EU und ihrer Mitgliedstaaten sei, Wirtschaftstätigkeiten auf ihrem Hoheitsgebiet zu regulieren.
Kommissionssprecher Toma Reiner wies Anschuldigungen zurück, dass das DSA ein Zensurwerkzeug sei, und betonte, dass die freie Meinungsäußerung ein grundlegender Wert in der EU sei.
Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) und das Gesetz über digitale Märkte (DMA) gelten für alle Plattformen und Unternehmen, die in der EU tätig sind, unabhängig von ihrem Gründungsort.