Selenskyj strebt Referendum über Trumps Friedensplan mit 60-tägiger Waffenruhe an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er sei bereit, ein Referendum über den von Donald Trump vorgeschlagenen Friedensplan abzuhalten, vorausgesetzt, Russland stimmt einem Waffenstillstand von mindestens 60 Tagen zu.
In einem Telefoninterview mit Axios betonte Selenskyj, dass Trumps Plan territoriale Zugeständnisse der Ukraine im Osten erfordert, die er verbessern möchte. Wenn keine starke Position in der Territorialfrage erreicht wird, werde er die Zustimmung des ukrainischen Volkes durch ein Referendum einholen.
Selenskyj räumte ein, dass die Abhaltung eines Referendums inmitten des Krieges Sicherheits- und Logistikprobleme aufwirft, weshalb er den 60-tägigen Waffenstillstand für unerlässlich hält. Ein hochrangiger US-Beamter erklärte, Russland verstehe die Notwendigkeit eines Waffenstillstands, wünsche sich aber einen kürzeren Zeitrahmen.
Selenskyj merkte an, dass die meisten bilateralen Abkommen zwischen den USA und der Ukraine abgeschlossen seien, es aber noch technische Fragen zu erörtern gebe, wie z. B. die Laufzeit des Abkommens. Die USA haben 15 Jahre vorgeschlagen, Selenskyj wünscht sich jedoch eine längere Laufzeit.
Er brachte seine Bereitschaft zum Ausdruck, die Sicherheitsgarantien zur Ratifizierung in die Parlamente beider Länder einzubringen. Er erwähnte auch, dass Trumps Gesandte, Steve Witkoff und Jared Kushner, bereit seien, die Ukraine zu besuchen, um die Vorteile des Abkommens vorzustellen.