Selenskyj: Ukraine in Gefahr ohne Einigung über russische Vermögenswerte

Wolodymyr Selenskyj warnte die europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel, dass die Ukraine vor einem ernsten Problem stehen würde, wenn es keine Einigung über die Verwendung russischer Vermögenswerte gäbe. Laut Selenskyj sei es von entscheidender Bedeutung, die Europäer davon zu überzeugen, eingefrorene russische Gelder zur Unterstützung der Ukraine zu verwenden.
Ursula von der Leyen und António Costa versicherten, dass sie eine Lösung suchen würden. Von der Leyen betonte die Notwendigkeit, eine Lösung zu finden, und plädierte für die Verteilung der Risiken, die sich aus der Verwendung russischer Vermögenswerte ergeben, auf alle Mitgliedstaaten. Costa erwähnte, dass der Vorschlag für ein 'Reparationsdarlehen' unter Verwendung der beschlagnahmten Gelder an Boden gewinnt.
Gleichzeitig wurden neue Gespräche zwischen der Ukraine und den Vereinigten Staaten angekündigt, die darauf abzielen, eine Lösung zur Beendigung des Krieges zu finden. Belgien äußerte Bedenken hinsichtlich der von der EU geforderten Garantien, während Ungarn, Deutschland und die Niederlande sich gegen das Szenario einer gemeinsamen Kreditaufnahme aussprechen.
Kaja Kallas betonte, dass Wladimir Putin auf das Scheitern Europas setze und rief zur Einigkeit auf.