Despina Miraraki: Enthüllung über die Nacht in einer iranischen Haftanstalt

Despina Miraraki sprach über ihre Erfahrungen im Iran, wo sie aufgrund ihres Aussehens eine Nacht in einer Haftanstalt verbrachte.
Laut ihren Aussagen in "Live News" sorgte die Ponyfrisur, die unter ihrem Kopftuch sichtbar war, für Reaktionen.
"Ich saß bis zum Abend in der Zelle, und wenn ich nicht Miraraki wäre, eine Geschäftsfrau, die Importe mit einem sehr großen Umsatz aus dem Iran tätigte, wäre ich dort geblieben", gestand sie.
Die Geschäftsfrau betonte, dass Frauen im Iran erheblicher Diskriminierung ausgesetzt sind und ihre Position herabgesetzt wird. "Die Position der Frau existiert nicht. Sie ist ein Objekt, eine Sache", erklärte sie charakteristisch.
Despina Miraraki erwähnte auch die Schwierigkeiten, mit denen sie in der Vergangenheit als Unternehmerin im Bereich der persischen Teppiche konfrontiert war. "Der persische Händler konnte sich nicht vorstellen, dass vor ihm eine Frau steht, die Teppichhändlerin ist", sagte sie.
Abschließend betonte sie, dass Frauen im Iran in vielen Bereichen keine gleichen Rechte haben und viele ein besseres Leben im Ausland suchen. "Es ist eine religiöse Diktatur", schloss sie.