NATO-Verbündete verärgert über Verteidigungsausgaben von Spanien und Slowakei

Laut Politico hat der Versuch Spaniens, die neuen NATO-Ziele für Verteidigungsausgaben zu vermeiden, Reaktionen unter den Verbündeten ausgelöst.
Der spanische Premierminister Pedro Sánchez argumentiert, dass sein Land das Ziel von 2 % des BIP für Verteidigungsausgaben nicht erreichen muss, was zu Unzufriedenheit führt.
Der slowakische Premierminister Robert Fico hat eine ähnliche Haltung eingenommen und erklärt, dass sein Land andere Prioritäten als Rüstungsgüter habe.
Ein europäischer Verteidigungsbeamter äußerte laut Politico seinen „Ekel“ über die Haltung der beiden Länder.
Die Ablehnungen Spaniens und der Slowakei erfolgten kurz vor dem NATO-Gipfel, auf dem eine Angleichung an die NATO-Ziele erwartet wurde.
Politico berichtet, dass die Positionen von Sánchez und Fico bei den Mitgliedern des Bündnisses wenig Unterstützung finden.