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Iran: Regimewechsel nach Angriffen im Fokus

By Staff
Iran: Regimewechsel nach Angriffen im Fokus
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Die Frage eines möglichen „Regimewechsels“ im Iran ist nach Angriffen auf iranische Atomanlagen und Äußerungen von Donald Trump wieder aufgetaucht. Während die USA betonen, dass ihr Ziel die Neutralisierung der iranischen Nuklearkapazitäten sei, deutet Israel an, dass der Zusammenbruch des Regimes eine mögliche Nebenwirkung sei.

US-Präsident Donald Trump deutete in Erklärungen in den sozialen Medien einen möglichen Regimewechsel an, was Spekulationen über die Absichten Washingtons auslöste. Hochrangige US-Beamte wie Verteidigungsminister Pete Hegseth und Vizepräsident JD Vance erklärten jedoch, dass die Militäroperationen darauf abzielen, die iranischen Nuklearkapazitäten zu neutralisieren, nicht aber das Regime zu ändern.

Von israelischer Seite deutete Premierminister Benjamin Netanjahu an, dass ein Regimewechsel ein wahrscheinliches Ergebnis der israelischen Militäroperationen sein könnte, wenn auch nicht das Hauptziel. Am 18. und 19. Juni erklärte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, dass die Armee den Befehl erhalten habe, „das Ayatollah-Regime“ in Teheran zu untergraben.

Der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Khamenei, antwortete, dass das Regime nicht fallen werde und dass der Iran sich verteidigen werde. Die Europäische Union forderte Zurückhaltung und betonte, dass ein Regimewechsel nicht Teil des vereinbarten Standpunkts der EU sei.

Die iranische Opposition bleibt gespalten, wobei einige Prinz Reza Pahlavi als potenziellen Führer sehen. Ein Artikel in Foreign Affairs argumentiert, dass ein Regimewechsel durch Druck und Unterstützung der internen Opposition ohne militärische Intervention möglich sei.