Israel verweigert 37 humanitären NGOs Zugang zu Gaza

Israel hat angekündigt, 37 großen internationalen humanitären Organisationen den Zugang zum Gazastreifen zu verweigern. Das Verbot beruht darauf, dass diese Organisationen es versäumt haben, den israelischen Behörden eine Liste ihrer Mitarbeiter vorzulegen, wie es die neuen Vorschriften verlangen.
Die neuen Regeln haben Bedenken hinsichtlich möglicher Verzögerungen bei der Lieferung humanitärer Hilfe in die Region geweckt. Gaza hat durch den Krieg schwere Schäden erlitten, und viele Einwohner benötigen dringend Unterkünfte, medizinische Versorgung und Nahrungsmittel.
Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten und Bekämpfung des Antisemitismus erklärte, dass Organisationen, die die Sicherheits- und Transparenzregeln nicht einhalten, ihre Lizenzen ausgesetzt werden. Minister Amichai Chikli betonte, dass humanitäre Hilfe willkommen sei, die Ausnutzung humanitärer Strukturen für terroristische Zwecke jedoch nicht toleriert werde.
Zu den von der Aussetzung der Lizenz betroffenen NGOs gehören Ärzte ohne Grenzen (MSF), der Norwegische Flüchtlingsrat, Care, World Vision und Oxfam.