K. Kombos: EU ist kein passiver Beobachter im Nahen Osten

Außenminister Konstantinos Kombos erklärte, dass die EU im Konflikt im Nahen Osten kein passiver Beobachter sei und betonte die Notwendigkeit, eine Führungsrolle zu übernehmen. Er machte diese Aussagen vor Beginn des Rates für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel.
Herr Kombos forderte eine Deeskalation und betonte, dass Diplomatie und Dialog der geeignete Weg für die nächsten Schritte seien. Er verwies auf die Notwendigkeit eines Aktionsplans der EU, um ihre Führungsrolle in diesen kritischen Zeiten sicherzustellen.
„Wir alle fordern eine Deeskalation, wir fordern und bitten darum, dass intensive Diplomatie und Dialog der Weg nach vorne sind. Wir bitten um maximale Zurückhaltung“, bemerkte Herr Kombos.
Darüber hinaus verurteilte der Außenminister den Terroranschlag auf eine griechisch-orthodoxe Kirche in Damaskus und betonte, dass Zypern den Anschlag auf das Schärfste verurteilt. Er forderte die syrischen Behörden auf, den Vorfall zu untersuchen und Christen in Syrien zu schützen.
In Bezug auf die Situation im Nahen Osten sagte Herr Kombos, dass die Ereignisse „beispiellos“ seien und „globale Auswirkungen“ hätten.
Herr Kombos betonte, dass die EU im Rahmen des Formats „E3 plus one“, einschließlich Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union, Maßnahmen ergriffen hat und dies auch weiterhin tun muss.