Christiane Amanpour: Ausbruch über Korruption im Iran

Die international renommierte iranisch-britische Journalistin Christiane Amanpour sprach über Korruption in der iranischen Führung und ihre Weigerung, bei einem Interview mit Präsident Raisi ein Kopftuch zu tragen.
Amanpour sprach in ihrer Sendung über die iranische Revolution von 1979, die sie dazu veranlasste, Journalistin zu werden. Sie erinnerte sich auch an Vorfälle, bei denen ihr die Einreise in den Iran verweigert wurde, und an die Weigerung von Präsident Raisi, ein Interview zu gewähren, es sei denn, sie trage in New York ein Kopftuch.
Die Journalistin betonte, dass es in der Führung des Iran enorme Korruption und Anhäufung von Reichtümern gebe, mit der Folge, dass die Bevölkerung die Geduld verloren habe.
Sie verwies auch auf den Vorfall von 2022, als sie ein geplantes Interview mit Präsident Raisi in New York unterbrach, weil sie aufgefordert wurde, ein Kopftuch zu tragen, was sie ablehnte.
Amanpour wurde in London als Tochter eines iranischen Vaters und einer britischen Mutter geboren und lebte bis zum Alter von 11 Jahren in Teheran. Die Berichterstattung über den Iran-Irak-Krieg war ihr erster wichtiger Auftrag.