Netanjahu weist Bericht über Schießbefehl auf Unbewaffnete in Gaza zurück

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat einen Bericht der Zeitung Haaretz zurückgewiesen, wonach israelische Soldaten den Befehl erhalten hätten, auf unbewaffnete Zivilisten zu schießen, die im Gazastreifen auf humanitäre Hilfe warteten.
In einer gemeinsamen Erklärung mit Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete Netanjahu den Bericht als bösartige Lüge, die darauf abziele, das Image der IDF zu trüben.
Der Haaretz-Bericht, der sich auf anonyme Zeugenaussagen von Soldaten beruft, besagt, dass Kommandeure den Befehl gaben, auf Menschenmengen in Hilfsverteilungszentren zu schießen, selbst wenn diese keine Bedrohung darstellten. Der israelische Militärgeneralstaatsanwalt hat eine Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen angeordnet.
Der Zivilschutz im Gazastreifen gab den Tod von 62 Menschen bekannt, darunter 10, die durch israelisches Feuer getötet wurden, während sie auf Hilfe warteten.
Quelle: RIK Radio, APE