Syrien: Vorläufiger Rahmen zur Beendigung der Konflikte zwischen Damaskus und Kurden

Berichten zufolge wurde ein vorläufiger Rahmen zur Beendigung der Konflikte zwischen Damaskus und den Kurden erreicht, nachdem der Kommandeur der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Mazloum Abdi, und der US-Gesandte für Syrien, Tom Baraq, in Erbil zusammengetroffen waren.
Die Gespräche konzentrierten sich auf die Neudefinition der Beziehungen zwischen kurdischen Kräften und der syrischen Regierung. Von Kurden verwaltete Gebiete bleiben offiziell Teil des syrischen Staates, während die Kurden die Macht über die lokale Verwaltung behalten. Strategische Vermögenswerte wie internationale Grenzübergänge und Ölfelder werden von der syrischen Regierung verwaltet, wobei kurdisches Personal in staatliche Institutionen integriert wird.
An der militärischen Front wurde die Integration von SDF-Kämpfern in die syrische Armee innerhalb einer kollektiven Struktur vorgeschlagen. Die SDF würden in drei Militärdivisionen unter dem Kommando kurdischer Offiziere reorganisiert.
Die Gespräche umfassten auch die politische Vertretung der Kurden, wobei die SDF hochrangige Positionen im syrischen Staat sicherten und das Recht hatten, Kandidaten für wichtige Ministerposten zu nominieren.
Tom Baraq bekräftigte die Unterstützung der USA für den im Abkommen vom 18. Januar dargelegten Integrationsprozess.
Eine Quelle in Rojava wies Behauptungen zurück, dass der Konflikt eine Konfrontation zwischen Arabern und Kurden sei, und betonte das friedliche Zusammenleben der beiden Gemeinschaften.