Jemen: 54 Migranten sterben bei Schiffsunglück

Mindestens 54 Migranten sind vor der Küste Jemens gestorben, nachdem das Boot, mit dem sie unterwegs waren, aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen gesunken ist. Das Schiff beförderte etwa 150 Menschen, hauptsächlich aus Äthiopien, die auf dem Weg zur Küste der Provinz Abyan waren.
Trotz des anhaltenden Krieges in Jemen seit 2014 ist das Land weiterhin ein Ziel für viele Migranten, hauptsächlich aus Äthiopien. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind Zehntausende von Migranten in Jemen gestrandet und sind Missbrauch und Ausbeutung ausgesetzt. Im Jahr 2024 kamen über 60.000 Migranten in Jemen an.
Quelle: RIK