FBI-Direktor verklagt The Atlantic wegen Alkoholismusvorwürfen auf 250 Millionen Dollar

FBI-Direktor Kash Patel hat eine Klage gegen das Magazin The Atlantic und die Journalistin Sarah Pitre eingereicht und fordert 250 Millionen Dollar Schadenersatz. Die Klage bezieht sich auf einen Artikel, der am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde und in dem behauptet wird, Patel habe ein Alkoholproblem, das eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellen könnte.
Der Artikel, der von "Kash Patels unberechenbares Verhalten könnte ihn seinen Job kosten" in "Der vermisste FBI-Direktor" umbenannt wurde, zitiert anonyme Quellen, die Bedenken hinsichtlich Patels Zustand äußern. Dem Bericht zufolge ist das FBI gezwungen, Sitzungen aufgrund von Patels Verhalten neu zu planen.
Patel weist die Anschuldigungen zurück und bezeichnet den Artikel als falsch. Der Chefredakteur von The Atlantic, Jeffrey Goldberg, verteidigte den Bericht. Reuters konnte die Richtigkeit des Berichts nicht überprüfen.
In seiner Klage behauptet Patel, The Atlantic habe falsche Behauptungen veröffentlicht, um seinen Ruf zu schädigen und ihn zum Verlassen der Behörde zu zwingen.