Trumps 'Geschenk'? Entlassung und Rücktritt bei der Fed befeuern Spekulationen

Donald Trump könnte von der Entlassung des Chefs des Bureau of Statistics und dem Rücktritt des Fed-Vorstandsmitglieds Adriana Kugler profitieren.
Berichten zufolge hat Trump den Chef des Bureau of Labor Statistics entlassen und ihr vorgeworfen, Arbeitsmarktdaten manipuliert zu haben. Gleichzeitig ebnet Adriana Kuglers Rücktritt von der Fed Trump den Weg, in die Federal Reserve einzugreifen, mit der er häufig nicht einverstanden ist.
Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Markt versucht, neue Daten über die US-Beschäftigung zu verarbeiten, die zeigen, dass im Juli nur 73.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden, während die Arbeitsplätze für Mai und Juni um 258.000 nach unten korrigiert wurden.
Inzwischen werden Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit der Daten laut, da das Bureau of Statistics die Stichprobenerhebung für Verbraucherpreisdaten und den Erzeugerpreisbericht aufgrund begrenzter Ressourcen reduziert hat. Auch die Rücklaufquote bei Umfragen ist gesunken.
Kuglers Ausscheiden aus der Fed gibt Trump die Möglichkeit, jemanden zu ernennen, der stärker auf seine Politik ausgerichtet ist. Trump hat seinen Wunsch geäußert, Jerome Powell zu ersetzen, dem er vorwirft, die Zinsen nicht zu senken.
Mögliche Kandidaten für die nächste Fed-Präsidentschaft sind Kevin Hassett, Scott Besent, Kevin Warsh und Chris Waller.