USA: Suche nach dem 'Kriegerethos' in der Armee unter Trump

Die Trump-Regierung versucht, die Identität der US-Streitkräfte neu zu definieren, indem sie sich auf das 'Kriegerethos' konzentriert und Diskussionen über politische Polarisierung und die Rolle des Militärs im Inland auslöst.
Über 800 Generäle und Admirale wurden nach Virginia eingeladen, wo Präsident Donald Trump von einem 'Krieg von innen' sprach und die interne politische Polarisierung verstärkte. Trump beschrieb eine Situation, in der die Streitkräfte Zurückhaltung zeigen, was er ändern möchte.
Das Pentagon entwirft Richtlinien für Truppen, die sich auf 'geschlechtsneutrale' Mitarbeiter und die körperliche Fitness der Führung konzentrieren. Kriegsminister Pete Hegseth erklärte, dass das Militär 'übermäßige Einsatzregeln' abschaffen werde.
Demokraten haben Bedenken geäußert, dass Trump das Militär als seine persönliche Polizeitruppe ansieht. Eine Umfrage der New York Times/Siena ergab, dass 51 % der Wähler sich mehr Sorgen darüber machen, dass Trump die Nationalgarde einsetzt, um seine politischen Gegner einzuschüchtern.
Pete Hegseth zielt auf das 'Kriegerethos' ab und argumentiert, dass es durch Diversitätsbemühungen erstickt wurde. Er kündigte an, dass jeder im Militär zweimal jährlich Fitnesstests bestehen muss.
Laut der Washington Post bereitet die Trump-Regierung strenge Geheimhaltungsvereinbarungen und Lügendetektortests vor.