Oklahoma: Neues Gesetz rechtfertigt Opfer häuslicher Gewalt, die ihre Peiniger getötet haben

In Oklahoma bietet der neue Oklahoma Survivors’ Act eine neue Chance für Überlebende häuslicher Gewalt, die wegen Verbrechen im Zusammenhang mit dem erlittenen Missbrauch verurteilt wurden. Frauen, die jahrelange Gewalt und Missbrauch erlitten haben und wegen der Tötung ihrer Peiniger verurteilt wurden, erleben nun, dass ihre Fälle neu geprüft werden.
Lisa Moss wurde wegen ihrer Beteiligung am Mord an ihrem Ehemann, der sie systematisch misshandelte, zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach der Umsetzung des neuen Gesetzes wurde sie freigelassen.
In ähnlicher Weise wurde April Wilkens wegen Mordes an ihrem Partner, der sie misshandelte, inhaftiert. Die Behörden hatten ihre Beschwerden jahrelang ignoriert. Tyesha Long wurde von ihrem Partner ab dem Alter von 17 Jahren misshandelt. Als die Polizei nicht eingriff, tötete sie ihn, um sich zu schützen, und wurde wegen Totschlags verurteilt.
Das neue Gesetz ermöglicht die Überprüfung solcher Fälle, in denen Missbrauch ein wesentlicher Faktor war, der zu dem Verbrechen führte.