Oklahoma: Schießübung im Garten führt zu tödlichem Unfall in 800 Metern Entfernung

In Oklahoma wird ein Mann wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, nachdem er versehentlich eine Frau getötet haben soll, als er in seinem Garten Schießübungen machte. Der Vorfall ereignete sich am Weihnachtstag, als der 33-jährige Cody Adams eine Waffe testete, die er als Geschenk erhalten hatte.
Das Opfer, Sandra Phelps, saß auf ihrer Veranda, etwa 800 Meter von Adams' Grundstück entfernt. Zeugen berichteten, dass Phelps den Knall der Schüsse kommentierte und „Aua“ sagte, bevor sie zusammenbrach.
Die Kugel traf ihren rechten Arm und drang in ihre Brusthöhle ein. Sie hielt ein Kind mit ihrem linken Arm fest. Die Polizei traf am Tatort ein und erklärte sie etwa 20 Minuten später für tot.
Adams gab gegenüber den Behörden an, dass er mit einer kürzlich gekauften Glock Kaliber .45 auf eine Limonadendose geschossen habe. Er wurde zunächst inhaftiert, später jedoch gegen eine Kaution von 100.000 Dollar freigelassen. Er soll am 25. Februar vor Gericht erscheinen und darf keinen Kontakt zur Familie des Opfers aufnehmen.
Nach dem Recht von Oklahoma wird fahrlässige Tötung ersten Grades ohne die Absicht, den Tod zu verursachen, begangen und mit lebenslanger Haft bestraft. Adams wird auch der rücksichtslosen Verwendung einer Schusswaffe beschuldigt.