Powell (Fed): Warten auf Zinssenkungen

Der Vorsitzende der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, erklärte, dass Zinssenkungen warten können, und widersprach damit anderen Fed-Mitgliedern und Präsident Donald Trump.
Während seiner Anhörung vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses erwähnte Powell, dass sie gut positioniert seien, um auf weitere Informationen über die Entwicklung der Wirtschaft zu warten, bevor sie Anpassungen der Geldpolitik in Betracht ziehen.
Trump hat Powell für seine restriktive Geldpolitik kritisiert und ihn als „Dummkopf“ und „Dickkopf“ bezeichnet. Er argumentierte, dass die USA den Preis für seine Inkompetenz zahlen würden und dass die Zinsen niedriger sein sollten.
Die Zinsen sind seit Dezember stabil bei 4,25-4,50% geblieben. Powell, dessen Amtszeit im Frühjahr 2026 endet, betonte, dass die Maßnahmen der Fed die Gesellschaft und die Wirtschaft beeinflussen.
Er wies auch darauf hin, dass die von Trump im Januar erhobenen Zölle die Preise erhöhen und die Wirtschaftstätigkeit belasten könnten. Powell erwartet, dass der Verbraucherpreisindex auf 2,3% steigen wird.
Auf der letzten Fed-Sitzung einigten sich die Gouverneure darauf, die Zinsen unverändert zu lassen, aber einige befürworten eine Senkung auf der nächsten Sitzung Ende Juli.