Politiksturm in den USA nach Aussetzung der Jimmy Kimmel Show

In den USA sind heftige Reaktionen auf die Entscheidung von ABC ausgebrochen, Jimmy Kimmel Live! auszusetzen, ausgelöst durch Jimmy Kimmels Kommentare zum Tod von Charlie Kirk. Die Entscheidung hat bei Hollywood-Figuren, Gewerkschaften und Politikern Empörung ausgelöst.
Brendan Carr von der FCC drohte mit Maßnahmen, nachdem Kimmel sich über Republikaner und die MAGA-Bewegung geäußert hatte. Donald Trump und andere Republikaner unterstützten die Aussetzung, während Barack Obama Bedenken hinsichtlich der Meinungsfreiheit äußerte.
Gewerkschaften wie WGA, SAG-AFTRA und AFM verurteilten die Entscheidung, und vor den Disney-Studios fanden Proteste statt. Demokraten forderten Carrs Rücktritt, während Republikaner die Entscheidung von ABC verteidigten.
Disney sieht sich Boykottaufrufen ausgesetzt, mit Stornierungen von Disney+-Abonnements. Trump schlug vor, Sendern, die ihn kritisieren, die Lizenzen zu entziehen. Die Debatte über Meinungsfreiheit und die Grenzen der Komödie ist neu entfacht.