Ghislaine Maxwell in VIP-Gefängnis verlegt: Reaktionen und Bedenken

Ghislaine Maxwell, die im Epstein-Fall wegen Sexhandels verurteilt wurde, ist in ein 'Mindestsicherheits'-Gefängnis in Texas verlegt worden, was Reaktionen auslöst.
Die Verlegung erfolgte auf Wunsch ihres Bruders, da er um ihre Sicherheit besorgt ist, da sie mit den Behörden bei den Ermittlungen gegen Jeffrey Epsteins Netzwerk zusammenarbeitet.
Maxwell, 63, wurde in einem Bundesgefängnis in Tallahassee festgehalten und ist in das Bryan Federal Prison verlegt worden. Berichten zufolge traf sie sich mit dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt Todd Blance und beantwortete Fragen zu etwa 100 Personen.
Elizabeth Holmes, die wegen Betrugs verurteilt wurde, wird ebenfalls im Bryan Gefängnis festgehalten. Das Gefängnis hat keinen Außenzaun, und die Insassen haben Zugang zu Arbeitsprogrammen außerhalb des Geländes.
Maxwells Bruder hat Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit geäußert, da der Epstein-Fall wieder in den Fokus gerückt ist. Er erklärte, dass seine Schwester nicht glaubt, dass Epstein Selbstmord begangen hat, und dass sie sich in 'größerer Gefahr' befindet.
Maxwells Anwalt hat den Kongress aufgefordert, sich für eine Begnadigung einzusetzen, damit sie offen aussagen kann. Epsteins Opfer haben ihre Enttäuschung über Maxwells Behandlung zum Ausdruck gebracht.