EGMR benachrichtigt zyprische Regierung über Drousiotis' Überwachungsklage

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die zyprische Regierung über die Klage des Journalisten und Autors Makarios Drousiotis gegen die Republik Zypern informiert.
Die am 16. Februar mitgeteilte Klage betrifft angebliche Verstöße gegen die Artikel 8, 10 und 13 der Europäischen Menschenrechtskonvention.
Herr Drousiotis behauptet, er sei Ziel illegaler Überwachung durch Spyware gewesen, Eingriffe in seine Computer, Mobiltelefone, Cloud-Konten und Sicherheitssysteme sowie physische Überwachung. Er behauptet, seine Daten, einschließlich sensibler Informationen und journalistischer Quellen, seien ohne seine Zustimmung beschafft worden.
Der EGMR stellt Fragen, ob eine Beeinträchtigung der Rechte des Antragstellers vorlag, ob die Beeinträchtigung „gesetzlich vorgeschrieben“ und „in einer demokratischen Gesellschaft notwendig“ war und ob der Antragsteller über wirksame Rechtsbehelfe verfügt.